Kostenlose Ferienplaner-Vorlage für Excel und Google Sheets

Wenn Ihre Ferientabelle gerade auseinandergefallen ist oder Sie einfach eine für den Anfang brauchen, sind Sie mit dieser kostenlosen Vorlage in wenigen Minuten startklar. Sie kommt mit kompletter Schritt-für-Schritt-Einrichtung, allen nötigen Formeln und den schweizweit üblichen Feiertagen ab Werk, samt Platz für die Tage Ihres Kantons. Laden Sie die Datei herunter und richten Sie alles selbst ein, oder folgen Sie einfach der Anleitung hier. Und wenn Sie die Tabelle gleich ganz ersetzen möchten: Es gibt auch einen Online-Ferienplaner, der genau das übernimmt.

Die Vorlage herunterladen

Hier ist die Datei für beide Welten: Excel und Google Sheets. Keine E-Mail-Adresse nötig, und weiter unten wartet die komplette Anleitung zur Einrichtung.

⬇ Für Excel herunterladen (.xlsx) → In Google Sheets nutzen

Die meisten kostenlosen Ferienplaner-Vorlagen sind entweder zu simpel für ein wachsendes Team oder so kompliziert, dass niemand damit arbeiten will. Diese hier hat zuverlässige Formeln, die nicht kaputtgehen, und kann genau die Dinge, an denen Ihre bisherige Tabelle vermutlich gescheitert ist. Ein Wort vorweg: Ferien (französisch vacances, italienisch vacanze) meint hier den bezahlten Jahresurlaub, geregelt im Obligationenrecht.

Was in der Vorlage steckt

Sieben Blätter, in dieser Reihenfolge:

ferienplaner.xlsx
AnleitungWie die Datei funktioniert und in welcher Reihenfolge Sie sie ausfüllen.
1. EinrichtungFirmenname, Ferienjahr, Feiertage, Standard-Ferienanspruch.
2. MitarbeiterEine Zeile pro Person. Der anteilige Anspruch berechnet sich selbst.
3. AbwesenheitenEine Zeile pro Eintrag. Die Tage zählen sich selbst.
4. ÜbersichtZusammenfassung pro Person mit Verbrauchsbalken.
5. JahreskalenderDas ganze Jahr in einem Raster: Zeilen sind Personen, Spalten Wochen.
FeiertageDer 1. August und die üblichen Tage für 2026 und 2027, plus Zeilen für Ihre kantonalen Feiertage.

Alle Formeln sind fertig eingerichtet: Ändern Sie ein Datum auf dem Blatt Einrichtung, rechnen sich Ansprüche, genommene Tage und der Kalender neu. Fügen Sie eine Zeile bei den Abwesenheiten hinzu, ändert sich die Übersicht. Es gibt keine komplizierten Extras, denen normale Tabellen-Nutzer nicht folgen könnten, also keine Makros, Skripte oder Add-ons (wir sind auch nicht ganz sicher, was die eigentlich tun!?).

i
Gelbe Zellen sind Eingaben. Blaue Zellen sind Formeln.

Wenn eine Zelle gelb ist, dürfen Sie sie ändern. Wenn sie blau ist, lassen Sie sie in Ruhe, sie rechnet das Ergebnis für Sie aus. Das zieht sich durch die ganze Datei, damit niemand aus Versehen die Formeln zerlegt und alles zusammenbricht!

Die Variante ohne Tabelle
Lieber gleich ohne Tabellen-Einrichtung?

Wenn Sie Tabellen, Versionskonflikte und kaputte Formeln komplett umgehen wollen, starten Sie einfach die kostenlose Testphase von Book Time Off. Keine Kartendaten nötig, und in 5 Minuten läuft alles.

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Einrichtung in 5 Schritten

Planen Sie für ein kleines Team 10 Minuten ein. Fünf für die Schritte unten, fünf fürs Eintragen Ihrer Leute.

1

Legen Sie das Ferienjahr fest

Tragen Sie auf dem Blatt 1. Einrichtung den Beginn des Ferienjahres ein. Das Ende berechnet sich von selbst (12 Monate später minus ein Tag). Das Ferienjahr ist in der Schweiz nicht gesetzlich festgelegt, der Arbeitgeber legt es fest, und in der Praxis ist es meist das Kalenderjahr. Genau so rechnet auch diese Vorlage: Kalenderjahr 2026. Was das für Sie heisst, klären wir weiter unten.

1. Einrichtung
C9 01.01.2026
A
B
C
8
Ferienjahr
9
Beginn des Ferienjahres
01.01.2026
Die Vorlage rechnet im Kalenderjahr, den 1. Januar stehen lassen.
10
Ende des Ferienjahres
31.12.2026
Wird automatisch berechnet.

Das Blatt Einrichtung · Abschnitt Ferienjahr, die Eingabezelle ist markiert.

2

Prüfen Sie die Feiertage (hier gibt es wirklich etwas zu tun)

Und jetzt der grosse Schweizer Sonderfall: Feiertage sind hier fast durchwegs kantonal geregelt, nicht landesweit. Wirklich für die ganze Schweiz gilt nur ein einziger Tag, der 1. August (Bundesfeier, auch Nationalfeiertag). Jeder der 26 Kantone stellt seine eigene Liste zusammen, meist irgendwo zwischen 7 und 15 Tagen (französisch jours fériés cantonaux, italienisch giorni festivi cantonali). Nur Neujahr, Auffahrt und Weihnachten werden fast überall gefeiert, und selbst die werden formal kantonal in Kraft gesetzt. Auf dem Blatt Feiertage sind der 1. August und dieser fast überall gültige Satz deshalb schon eingetragen, und darunter warten ein paar gelbe Zeilen „Kantonaler Feiertag · Datum eintragen“, in die Sie die Tage Ihres Kantons setzen. Alles fliesst dann automatisch in jede Formel der Datei ein.

1. Einrichtung
A
B
C
12
Feiertage
13
Feiertagsliste
Schweiz (1. August + kantonale Tage)
1. August und übliche Tage vorausgefüllt, kantonale Tage selbst ergänzen.
Es gibt keinen einheitlichen Schweizer Feiertagskalender

Massgeblich ist Ihr Kanton, teils sogar die Gemeinde. Das Arbeitsgesetz erlaubt den Kantonen, bis zu acht Feiertage den Sonntagen gleichzustellen (Art. 20a ArG), und der 1. August kommt als einziger Bundesfeiertag obendrauf. Tragen Sie die Tage Ihres Kantons in die gelben Zeilen ein, dann stimmen die Berechnungen. Ein Kalender, der eine einheitliche „Schweizer Liste“ behauptet, vereinfacht zu stark.

3

Setzen Sie den Standard-Ferienanspruch

Voreingestellt sind 20 Tage, das gesetzliche Minimum bei einer 5-Tage-Woche, also 4 Wochen Ferien (Art. 329a OR), ohne Feiertage, die kommen immer obendrauf. Wer noch keine 20 Jahre alt ist, hat Anspruch auf 5 Wochen, also 25 Tage, bis zu dem Jahr, in dem er 20 wird; für Lernende läuft es über dieselbe Unter-20-Regel und die Lehrlingsbestimmungen auf 5 Wochen hinaus. Viele Betriebe gewähren ohnehin 5 Wochen, teils 6. Auf dem nächsten Blatt können Sie den Wert pro Person überschreiben.

1. Einrichtung
A
B
C
15
Standard-Ferienanspruch
16
Standard-Jahresferien (Tage)
20
20 Tage bei 5-Tage-Woche = 4 Wochen. Unter 20 Jahre: 25 Tage / 5 Wochen.
17
Übliche Arbeitswoche (Tage)
5
Für die anteilige Berechnung.
18
Zählen Feiertage als freie Arbeitstage?
Nein ▾
Bei „Nein“ werden sie automatisch herausgerechnet.
4

Tragen Sie Ihr Team ein

Weiter zum Blatt 2. Mitarbeiter. Jede Person bekommt eine Zeile. Die gelben Spalten füllen Sie aus: Name, Eintrittsdatum, Austrittsdatum (falls es eins gibt), Tage pro Woche, Ferienanspruch und ein eventueller Übertrag. Die Spalten rechts berechnen sich selbst.

2. Mitarbeiter
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
4
Name
Eintritt
Austritt
T/W
Ferien
Übertr.
Anspruch
Genom.
Geb.
Rest
5
Lea Meier
14.03.2022
5
23
2
25,0
14,0
4,0
7,0
6
Luca Keller
01.06.2024
5
20
0
20,0
4,0
0
16,0
7
Elena Weber
15.02.2026
5
20
0
17,5
5,0
0
12,5
8
Tobias Steiner
09.08.2021
3
13
0
13,0
5,0
0
8,0
9
Emma Baumann
06.01.2020
30.09.2026
5
20
0
15,0
10,0
0
5,0

Elena ist im Februar eingestiegen, ihr Anspruch (17,5) ist deshalb anteilig gekürzt. Emma geht Ende September, ihrer (15,0) ebenfalls.

5

Erfassen Sie den ersten Eintrag

Weiter zum Blatt 3. Abwesenheiten. Person aus dem Dropdown wählen, Art auswählen, Start- und Enddatum eintragen, Status setzen. Die Spalte Tage zählt die freien Arbeitstage (Mo bis Fr) ohne die Feiertage aus Ihrer Liste.

3. Abwesenheiten
E5 =NETWORKDAYS($C5,$D5,Feiertage)
A
B
C
D
E
F
G
4
Mitarbeiter
Art
Von
Bis
Tage
Status
Notiz
5
Lea Meier ▾
Ferien
06.04.2026
10.04.2026
4
Genehmigt
Osterferien
6
Lea Meier
Ferien
13.07.2026
24.07.2026
10
Genehmigt
Sommerferien · 2 Wochen
8
Luca Keller
Krankheit
09.03.2026
11.03.2026
3
Genehmigt
Grippe
10
Lea Meier
Ferien
21.12.2026
24.12.2026
4
Ausstehend
Antrag für Weihnachten

Die Spalte Tage in Zeile 5 ergibt 4 · Dienstag bis Freitag direkt nach Ostermontag. Der Montag selbst zählt nicht mit, er ist in den meisten Kantonen Feiertag.

Ein praktischer Trick

Krankheit, unbezahlte Tage und „Sonstiges“ reduzieren den Ferienanspruch nicht. Nur Einträge der Art Ferien zählen in die Übersicht. Sie können also alles in derselben Liste erfassen.

In Google Sheets öffnen

Gleiche Datei, dauert zwei Minuten.

  1. Speichern Sie die .xlsx-Datei auf Ihrem Computer.
  2. Gehen Sie auf drive.google.com und laden Sie die Datei hoch (oder ziehen Sie sie in einen Ordner).
  3. Rechtsklick auf die hochgeladene Datei → Öffnen mitGoogle Tabellen.
  4. Google Sheets wandelt die Datei um. Alle Formeln, Dropdowns und die bedingte Formatierung kommen mit.

Danach lebt die Datei in Drive und Sie teilen sie mit dem Team wie jede andere Tabelle. Die Farben bleiben. Die Dropdowns bleiben. Die Feiertagsformel bleibt.

!
Ein Haken bei den Freigaben

Google Sheets hat dieselbe grundsätzliche Grenze wie Excel: Wer bearbeiten darf, darf alles bearbeiten. Einen Modus „jede Person sieht nur die eigenen Ferien“ auf Zeilenebene gibt es nicht. Wenn Ihnen das wichtig ist, lohnt sich der Blick auf einen Online-Ferienplaner wie Book Time Off.

Die kniffligen Fälle

Die 4-Wochen-Regel (und was sie wirklich heisst)

Der gesetzliche Mindestanspruch auf Ferien in der Schweiz beträgt 4 Wochen pro Jahr für alle Arbeitnehmenden ab 20 Jahren, geregelt im Obligationenrecht, OR (französisch Code des obligations, CO), Art. 329a. Bei einer 5-Tage-Woche sind das 20 Arbeitstage. Wer noch nicht 20 ist, hat Anspruch auf 5 Wochen, also 25 Tage, und zwar bis zu dem Jahr, in dem er das 20. Altersjahr vollendet; für Lernende läuft es über dieselbe Unter-20-Regel und die Lehrlingsbestimmungen ebenfalls auf 5 Wochen hinaus. Nennen Sie die Zahl am besten immer mit ihrer Einheit, also „4 Wochen“ statt „20 Tage“, weil die Tageszahl von der Länge der Arbeitswoche abhängt.

Gesetzlicher Mindestanspruch
ferienanspruch = arbeitstage_pro_woche × 4 Wochen
// 5-Tage-Woche: 5 × 4 = 20 Tage. Unter 20 Jahre: × 5 = 25 Tage, also 5 Wochen.

Das ist ein Minimum, kein Maximum. Viele Arbeitgeber gewähren per Vertrag oder Gesamtarbeitsvertrag (GAV) 5 oder 6 Wochen. Und mindestens 2 Wochen müssen am Stück bezogen werden (Art. 329c OR), damit aus Erholung auch wirklich Erholung wird.

Teilzeitkräfte

Dieselbe Logik, gerechnet über die 4 Wochen: Arbeitstage pro Woche mal 4.

Rechenbeispiel

Tobias: 3 Tage pro Woche (Mo, Di, Mi)

Tobias arbeitet 3 Tage pro Woche.

Gesetzliches Minimum:
4 Wochen × 3 Tage = 12 Arbeitstage
Sein Vertrag gewährt:
13 Tage (eine Spur über dem Minimum)
In die Tabelle eintragen:
13 Tage

Setzen Sie die Jahresferien von Tobias in der Tabelle auf 13. Die Spalte Tage bei den Abwesenheiten zählt ohnehin nur die Arbeitstage, die er wirklich freinimmt.

Unterjährige Eintritte

Die Tabelle kürzt automatisch. Die Formel nimmt den vollen Jahresanspruch mal den Anteil des Ferienjahres, in dem die Person beschäftigt ist. Eine Wartefrist gibt es in der Schweiz nicht, der Ferienanspruch entsteht ab dem ersten Arbeitstag.

Rechenbeispiel

Elena: Einstieg am 15. Februar 2026

Elena fängt am 15. Februar an, die Tabelle rechnet von Januar bis Dezember. Ihr voller Jahresanspruch wäre 20 Tage.

Tage vom Einstieg bis Jahresende:
15.02.2026 → 31.12.2026 = 320 Tage
Tage im ganzen Ferienjahr:
365
Anteil:
320 / 365 = 0,877
Anspruch dieses Jahr:
20 × 0,877 ≈ 17,5 Tage

In der Schweiz entsteht der Ferienanspruch zeitanteilig über das Jahr (pro rata temporis). Die Tabelle nutzt die einfachere Tagesmethode aufs Kalenderjahr, die für die Praxis fast immer nah genug ist. Wer es exakt will, überschreibt den Wert einfach.

Unterjährige Austritte

Dieselbe Formel rückwärts. Der Anteil bemisst sich an der Zeit, die die Person im Ferienjahr beschäftigt ist, nicht am ganzen Jahr.

Rechenbeispiel

Emma: Austritt am 30. September 2026

Emma ist seit 2020 dabei und geht zum 30. September. Ihr voller Jahresanspruch liegt bei 20 Tagen.

Beschäftigte Tage in diesem Ferienjahr:
01.01.2026 → 30.09.2026 = 273 Tage
Anteil:
273 / 365 = 0,748
Anspruch dieses Jahr:
20 × 0,748 ≈ 15,0 Tage

Nicht bezogene Ferien, die Emma bis zum Austritt nicht mehr nehmen kann, müssen Sie ihr beim Ende des Arbeitsverhältnisses auszahlen. Das ist zugleich der einzige Fall, in dem Ferien überhaupt zu Geld werden dürfen: Während des laufenden Arbeitsverhältnisses ist das Abgelten von Ferien durch Geld verboten (Art. 329d OR). Geld ersetzt keine freien Tage, es entschädigt sie nur zum Schluss.

Übertrag ins nächste Jahr

Auch hier ist die Schweiz unaufgeregt: Eine Regel „bis Jahresende aufbrauchen oder weg“ kennt das Bundesrecht nicht. Grundsätzlich sollen Ferien im laufenden Dienstjahr bezogen werden, damit die Erholung dann stattfindet, wenn sie gebraucht wird. Nicht bezogene Ferien wandern aber ins nächste Jahr, und der Anspruch verjährt erst nach fünf Jahren (Art. 128 OR). Die Tabelle hat eine Spalte Übertrag aus dem Vorjahr, die schlicht auf den Jahresanspruch aufschlägt, allerdings nur bei Leuten, die schon am Jahresanfang an Bord waren.

Als Arbeitgeber tun Sie gut daran, aktiv darauf hinzuwirken, dass Ferien tatsächlich bezogen werden, statt sich jahrelang anzuhäufen. Ein wachsender Ferienberg hilft niemandem, und weil Ferien der Erholung dienen, ist das Ansparen über Jahre nicht im Sinne des Gesetzes.

Feiertage

Das Blatt Feiertage ist der eine Punkt, an dem Sie in der Schweiz selbst Hand anlegen. Landesweit gilt nur ein Feiertag, der 1. August. Alles andere regeln die 26 Kantone selbst, mit Listen von ungefähr 7 bis 15 Tagen. Das Arbeitsgesetz lässt zu, dass die Kantone bis zu acht dieser Tage den Sonntagen gleichstellen (Art. 20a ArG).

Vorausgefüllt sind deshalb der 1. August und der fast überall gültige Satz (Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstmontag, Weihnachten, Stephanstag), jeweils für 2026 und 2027. Achtung: Auch diese „fast überall“-Tage werden formal kantonal in Kraft gesetzt, wirklich für die ganze Schweiz gilt nur der 1. August.

Für Ihren Kanton kommen typische zusätzliche Tage dazu, je nach Ort verschieden, zum Beispiel:

Tragen Sie die Tage Ihres Kantons in die gelben Zeilen ein. Läuft ein Eintrag über einen Feiertag, wird der Feiertag automatisch nicht mitgezählt. Buchen Sie Montag bis Freitag über Ostern (6. bis 10. April 2026), liefert die Tabelle 4, nicht 5, denn der Ostermontag geht in den meisten Kantonen nicht vom Ferienkonto ab.

Die Feinheiten, erledigt
Ferien und Feiertage lieber ein für alle Mal erledigt?

Genau dafür ist der Wechsel zu einem Online-Ferienplaner da. Book Time Off führt die Ferienaufzeichnung automatisch und zieht Feiertage niemandem von den Ferien ab, zählt genommene und verbleibende Tage bei jeder Genehmigung mit und überwacht Ihr Übertragslimit samt Verfallsdatum. Keine Formeln zu pflegen.

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Worauf neue Arbeitgeber und kleine Teams achten sollten

Wenn Sie zum ersten Mal Ferien sauber erfassen müssen: Eine Tabelle ist für den Anfang völlig in Ordnung. Hier sind die Dinge, die Ihnen den Umbau in sechs Monaten ersparen.

Kalenderjahr oder ein anderer Stichtag: Ihre Entscheidung

In der Schweiz schreibt das Gesetz kein bestimmtes Ferienjahr vor, der Arbeitgeber legt es fest. In der Praxis nehmen die allermeisten Betriebe das Kalenderjahr (1. Januar bis 31. Dezember), und genau so rechnet auch diese Vorlage. Möglich wären auch ein anderer fixer Stichtag oder ein Jahr ab Eintrittsdatum, aber das macht die Verwaltung in einer Tabelle schnell unübersichtlich.

Kalenderjahr (Januar bis Dezember)

Dafür: Ein Stichtag für alle, Übertrag und Verjährung lassen sich zentral überblicken, und die Tabelle (wie fast jede Software) rechnet genau so. In der Schweiz der Normalfall.

Dagegen: Ein Schwung Dezember-Anträge kurz vor Jahresende.

×

Jahr ab Eintrittsdatum

Dafür: Jede Person hat ihre eigenen 12 Monate, ganz ohne Umrechnung im ersten Jahr.

Dagegen: Jede Person hat ein anderes Jahresende. In einer Tabelle heisst das viele verschiedene Stichtage, Überträge, die niemand mehr überblickt, und eine Kontrolle, die zum Albtraum wird.

Schreiben Sie die Regeln auf

Eine A4-Seite reicht am Anfang. Drauf gehört das Grundgerüst: wie viele Ferientage (mit Einheit, siehe oben), welches Ferienjahr gilt, mit welchem Vorlauf beantragt wird, was mit Resttagen passiert, welche kantonalen Feiertage bei Ihnen frei sind, wie Krankheit während der Ferien gehandhabt wird und wer genehmigt. Das SECO und ch.ch haben gute Grundlageninformationen zum Ferienrecht, damit Sie nicht bei null anfangen.

Machen Sie eine Person zur Eigentümerin der Datei

Eine Tabelle mit mehreren Verwaltern wird zum Albtraum aus widersprüchlichen Kopien. Bestimmen Sie eine Person, die genehmigte Abwesenheiten einträgt, offenen Anträgen hinterherläuft und die Datei zum Jahresende umstellt. Sollen es mehrere sein, nehmen Sie besser einen Online-Ferienplaner wie Book Time Off.

Anträge immer über denselben Kanal

Legen Sie einen Kanal für Ferienanträge fest (E-Mail, eine Nachricht im Team-Chat, ein Formular) und bleiben Sie dabei. Zurufe an der Kaffeemaschine sind genau das, was verloren geht. Auch hier gilt: Ein Online-Tool wie Book Time Off hat Antrag und Genehmigung an einem Ort.

Schauen Sie einmal im Quartal auf die Übersicht

Werfen Sie einmal pro Quartal einen Blick auf das Blatt Übersicht. Achten Sie auf zwei Dinge:

Planen Sie Vertretung, nicht nur Abwesenheit

Der Jahreskalender ist zum frühen Erkennen von Kollisionen da. Wenn drei Leute aus demselben Team die letzte Augustwoche wollen, wollen Sie das im März wissen, nicht am 20. August.

Was diese Vorlage gut kann

Sie ist kostenlos und bleibt es

Kein Testzeitraum, keine Upgrade-Werbung in der Datei.

Der Feiertags-Grundstock ist vorbereitet

Der 1. August und die üblichen Tage sind eingebaut, Ihre kantonalen Tage tragen Sie in einem Schritt nach.

Sie kürzt automatisch anteilig

Ein- und Austritte mitten im Jahr rechnet sie für Sie.

Sie läuft in Excel und Google Sheets

Eine Datei, zwei Zuhause. Gleiche Formeln. Gleiche Dropdowns.

Die Formeln sind lesbar

Sie wollen wissen, wie eine Zahl entsteht? Klicken Sie auf die Zelle. Keine versteckten Makros.

Sie übersteht kleine Teams

Gebaut für bis zu etwa 30 Beschäftigte. Danach wird sie unübersichtlich.

Was diese Vorlage nicht kann

Der ehrliche Abschnitt. Jede Ferientabelle, auch unsere, läuft irgendwann gegen dieselbe Wand. Wer vorher weiss, wo die Wand steht, erspart sich eine Menge Schmerzen.

×

Zwei gleichzeitige Bearbeiter machen sie kaputt

Excel kann nur begrenzt gemeinsam bearbeiten; Sheets ist besser, aber Überschreib-Rennen gibt es auch dort. Aus der Datei wird „der letzte Speicherstand gewinnt“, und das ist etwas anderes als eine verlässliche Aufzeichnung.

×

Keine Anträge vom Handy

Ihre Leute können Ferien nicht wie in einer App vom Telefon aus beantragen. Sie müssen jemandem schreiben und warten.

×

Kein Genehmigungsablauf

„Genehmigt“ ist nur ein Wort in einer Zelle. Es gibt kein Protokoll, wer was wann genehmigt hat und wie der Antrag vorher aussah.

×

Berechtigungen sind alles oder nichts

Entweder Sie teilen die ganze Datei oder gar nicht. Ein „Lea sieht ihren Saldo, aber nicht die Daten der anderen“ existiert nicht.

×

Der Jahreswechsel ist Handarbeit

Datei kopieren, umbenennen, Abwesenheiten leeren, Überträge übernehmen, Jahr umstellen. Leicht zu vergessen, leicht zu vermasseln.

×

Keine Benachrichtigungen, keine Erinnerungen

Niemand erfährt automatisch, dass ein Antrag eingegangen ist, genehmigt wurde oder mit den Ferien einer Kollegin kollidiert.

Woran Sie merken, dass es Zeit für den nächsten Schritt ist

Wir machen daraus keinen Verkaufsvortrag, aber die Grenzen der Tabellen-Erfassung sind offensichtlich. Nach unserer Erfahrung passieren ab ungefähr vier Leuten im Team diese Dinge:

Nichts zu verlieren
Kommt Ihnen bekannt vor?

Wenn Sie sich in einem der Punkte wiedererkennen und die kostenlose Datei gegen eine richtige Ferienverwaltung abwägen, probieren Sie Book Time Off einfach kostenlos aus. Keine Kartendaten nötig, in ein paar Minuten eingerichtet, es gibt also wirklich nichts zu verlieren.

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Quellen

Was Wo
Mindestanspruch auf Ferien, Lohn während der Ferien und Barausgleich-Verbot (OR Art. 329a bis 329d) Obligationenrecht · fedlex.admin.ch · Geprüft im Juli 2026
Überblick und FAQ zu den Ferien SECO · seco.admin.ch · Geprüft im Juli 2026
Feiertage nach Kanton ch.ch · Feiertage · Geprüft im Juli 2026
Geschrieben von der Book Time Off Redaktion. Wir entwickeln Software zur Ferienverwaltung für kleine Unternehmen in Grossbritannien und ganz Europa, und wir haben diese Vorlage (und diesen Leitfaden) so gebaut, dass sie nützlich sind, egal ob Sie unser Produkt je ausprobieren. Eine ehrliche Einschränkung: Das hier ist keine Rechtsberatung. Das Ferienrecht in der Schweiz kann komplizierter sein, als ein Leitfaden es abdecken kann, gerade wenn ein Gesamtarbeitsvertrag mehr gewährt, bei unregelmässigen Arbeitszeiten, im Stundenlohn, bei Mutterschaftsurlaub oder Vaterschaftsurlaub oder bei längerer Krankheit. Und weil die Feiertage kantonal geregelt sind, prüfen Sie immer die Liste Ihres Kantons. Wenn Ihre Situation ungewöhnlich ist, werfen Sie einen Blick ins Obligationenrecht und die Informationen des SECO oder sprechen Sie mit einer auf Arbeitsrecht spezialisierten Fachperson. Die Vorlage wird bereitgestellt, wie sie ist, ohne Gewähr.

Häufig gestellte Fragen

Ist die Ferienplaner-Vorlage wirklich kostenlos?
Ja. Die .xlsx-Datei ist kostenlos herunterzuladen und bleibt kostenlos, ohne E-Mail-Abfrage, ohne Testzeitraum und ohne Upgrade-Werbung in der Datei. Sie können sie ohne Einschränkung nutzen, kopieren und für Ihr Team anpassen.
Funktioniert sie in Google Sheets genauso wie in Excel?
Ja. Es ist eine einzige .xlsx-Datei, die sich direkt in Microsoft Excel öffnet und sich problemlos in Google Sheets importieren lässt. Formeln, Dropdowns, Farbcodierung und die Feiertagsberechnung überstehen die Umwandlung.
Kommt sie mit Teilzeit und unterjährigen Eintritten klar?
Ja. Der Anspruch wird automatisch anteilig berechnet. Bei Teilzeitkräften tragen Sie Arbeitstage pro Woche und Jahresferien ein, und die Tageszählung zählt nur die Arbeitstage, die wirklich freigenommen werden. Bei Ein- und Austritten im laufenden Jahr kürzt die Tabelle den Anspruch nach dem Anteil des Ferienjahres, in dem das Arbeitsverhältnis besteht.
Sind die Schweizer Feiertage enthalten?
Teilweise, und das ist bei der Schweiz ehrlich gesagt die einzige richtige Antwort. Landesweit gilt nur ein einziger Feiertag, der 1. August. Alle übrigen Feiertage regeln die 26 Kantone selbst, deshalb gibt es keine schweizweite Liste. Vorausgefüllt sind der 1. August und der fast überall gültige Satz (Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstmontag, Weihnachten, Stephanstag) für 2026 und 2027. Die zusätzlichen Tage Ihres Kantons, etwa Berchtoldstag, Fronleichnam oder Allerheiligen, tragen Sie in die vorbereiteten gelben Zeilen ein, dann fliessen sie automatisch in jede Berechnung ein.
Für wie viele Beschäftigte reicht die Tabelle?
Theoretisch funktioniert sie für jede Teamgrösse, am besten dient sie aber kleineren Teams. Irgendwann lassen sich die Zeilen nicht mehr überblicken, zwei gleichzeitige Bearbeiter überschreiben sich gegenseitig, und der manuelle Jahreswechsel wird zur echten Plage. Ab da spart ein richtiges Ferienverwaltungs-Tool meist mehr Zeit, als es kostet.
Wann sollten wir von der Tabelle auf eine Ferienverwaltung umsteigen?
Die typischen Signale: ein Missverständnis der Sorte „ich dachte, das wäre genehmigt“, Änderungen, die verschwinden, wenn zwei Leute gleichzeitig speichern, mehr als 15 bis 20 Beschäftigte, mehrere Genehmigende ohne gemeinsame Übersicht, oder ein Jahreswechsel, der einen halben Tag gedauert hat und trotzdem Fehler enthielt. Book Time Off führt die Aufzeichnung automatisch, Ihre Leute beantragen von jedem Gerät, verbleibende Tage zählen sich von selbst und der 1. August und die üblichen Feiertage sind eingebaut, für 1 € pro Nutzer und Monat.

Wenn die Tabelle zu knirschen beginnt

Book Time Off ist Ferienverwaltung für Teams in der Schweiz, die der Tabelle entwachsen sind, aber keine Konzern-Komplexität wollen. Genehmigung mit einem Klick, Anträge von jedem Gerät, automatischer Restsaldo und die Feiertage sauber ausgenommen.

Gratis testen 1 € pro Nutzer / Monat · 30 Tage gratis · Keine Kartendaten nötig
Team-Kalender Juni 2026
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